Lunge_01-2

Lungenröntgen (Thoraxröntgen, Cor-Pulmo)

Vorbereitung: keine

 

Das Lungenröntgen wird im Stehen in zwei Ebenen angefertigt, außer bei liegenden Patienten nur in einer Ebene. Wichtig bei der Aufnahme ist ein tiefes Einatmen. Ausnahme nur bei Verdacht auf Pneumothorax (Luft in der Lunge) – hier wird eine Aufnahme beim tiefen Ausatmen angefertigt.

 

Bei Unklarheiten kann manchmal eine kurze Durchleuchtung folgen.

Bisweilen muss ein verdächtiger Befund auch mit einer Computertomographie weiter abgeklärt werden.

 

Auf den Aufnahmen können pathologische Prozesse der Lunge, des Herzens und des Zwerchfells beurteilt werden:

  • Lungenentzündung (Pneumonie)
  • Pneumothorax (Luft in der Lunge)
  • Pleuraerguss (Flüssigkeit in der Lunge)
  • Lungenemphysem (Überblähung der Lunge)
  • Rippenfellentzündung
  • Herzerkrankungen (Form, Größe)
  • Lungenstauung (bei mangelhafter Funktion des Herzens)
  • Lungenfibrose
  • gutartige und bösartige Tumoren
  • Onkologische Nachsorge (Krebsnachsorge)
  • Zwerchfell (Hoch- und Tiefstand, Zwerchfellhernie)