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Ablauf der Untersuchung

MRT-Vorbereitung

Vor der Untersuchung wird Ihnen ein Aufklärungsblatt überreicht.

Dieses Info-Blatt können Sie auch hier im Rahmen der Website lesen, herunterladen und ausdrucken.

 

http://www.oerg.at/tl_files/uploads/Aufklaerungsblaetter/MRT_deutsch.pdf

Aufgrund des starken Magnetfeldes müssen vor Betreten des Untersuchungsraumes alle metallischen Gegenstände abgelegt werden (Uhren, Hörgeräte, Brillen, abnehmbarer Zahnersatz, BH mit Bügeln oder Metallverschlüssen, Piercings etc.).

 

Alle Metallimplantate wie z.B. Herzschrittmacher, Stents, Herzklappen, OP-Clips, Ohrimplantate, Schmerz- oder Insulinpumpen, Gelenksprothesen, Metallsplitter und ähnliches sind unbedingt auf dem Aufklärungsblatt zu vermerken.

 

Absolute Gegenanzeigen sind:

  • Herzschrittmacher
  • Implantierte Defibrillatoren
  • Cochleaimplantate
  • Medikamentenpumpen

 

Patienten mit Herzschrittmachern oder elektronischen Implantaten können bei uns prinzipiell derzeit NICHT untersucht werden. Auch MR-taugliche Herzschrittmacher erfordern bestimmte Voraussetzungen und Untersuchungsabläufe.

Teilen Sie uns bitte mit, welche metallischen Gegenstände sich in Ihrem Körper befinden bzw. bringen Sie Ihren Implantatpass mit. Ob mit den Metallteilen im Körper eine MRT möglich ist, entscheidet unser Fachpersonal im Einzelfall.

 

Schwangerschaft

Grundsätzlich ist die MRT während einer Schwangerschaft möglich und für das ungeborene Kind unbedenklich. Im ersten Drittel der Schwangerschaft wird die Untersuchung allerdings nur durchgeführt, wenn sie dringend nötig ist.

 

MRT-Untersuchungsablauf

Sie werden auf einer Liege gelagert, die in eine helle, gut durchlüftete und am Kopf- und Fußende offene Untersuchungsröhre gefahren wird.

Die zu untersuchende Region muss in der Mitte der Röhre zu liegen kommen – z.B. befindet sich bei der Untersuchung eines Kniegelenkes Ihr Kopf außerhalb der Röhre. .

Während der Untersuchung entstehen laute Klopfgeräusche, Sie erhalten daher einen Gehörschutz.

Die Untersuchung dauert etwa 20 Minuten.

 

Problem „Platzangst“ (Klaustrophobie)

Bei einer MRT Untersuchung ist es – wie gesagt – wichtig, dass der zu untersuchende Körperteil in der Mitte des Tunnels zu liegen kommt. Das hat bei der Knieuntersuchung zur Folge, dass der Kopf herausschaut. Muss aber der Kopf untersucht werden, dann wird dieser in der Mitte des Tunnels positioniert.

Manche Menschen leiden unter Platzangst – ABER: Wir können Ihnen helfen, wenn Sie davon betroffen sind! Sprechen Sie mit uns vor der Untersuchung!

  • Wenn Sie unsicher sind, schauen Sie bei uns vorbei und lernen Sie uns und das Gerät unverbindlich kennen. Kommen Sie zum "Probeliegen"!

  • Während der Untersuchung sind wir mit Ihnen über eine Sprechanlage verbunden. Außerdem können wir Sie durch ein großes Sichtfenster sehen.

  • Es ist auch möglich, dass Sie eine vertraute Person mit in den Untersuchungsraum nehmen, die Sie die ganze Zeit begleitet und auch während der Untersuchung neben Ihnen bleibt. Für die Begleitperson gelten dann die gleichen Sicherheitsvorkehrungen (z.B. Entfernung von Schmuck, Haarklammern, Abklärung von Metallimplantaten) wie für Sie selbst.

  • Wir bieten Ihnen gerne Baldrian und Bachblütentropfen an.

  • Sie können von uns aber auch beruhigende Medikamente vor der Untersuchung erhalten - bedenken Sie aber, dass Sie dann kein Fahrzeug lenken sollten.

  • Sie haben einen besonderen Wunsch? Reden Sie mit uns darüber!